Heute wird ausgesprochen, was früher rhetorisch verdeckt wurde
Derzeit ist vielfach von einem epochalen Umbruch die Rede: Die multilaterale, regelbasierte Weltordnung gehe zu Ende, an ihre Stelle trete eine Politik der Großräume, der Einflusssphären und der offenen Macht. Diese Diagnose klingt dramatisch – sie ist jedoch historisch verkürzt. Neu ist nicht die Sache selbst, neu ist lediglich ihre Offenheit.
Lesen Sie hier die neue Kolumne von Peter Gauweiler in der WELT!

Ich möchte Sie ganz herzlich auf meiner Homepage begrüßen!
Es freut mich, dass Sie an meiner politischen Arbeit interessiert sind. In mehreren Jahrzehnten in der Politik hat sich viel angesammelt – Kolumnen, Namensbeiträge, Interviews und Presseerklärungen zu den unterschiedlichsten Anlässen und Fragestellungen. Dabei lagen mir einige Themen stets besonders am Herzen: meine Heimat Bayern, die Durchsetzung des Rechts in der Politik und nicht zuletzt die Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik, die ich als Vorsitzender des Ausschusses jahrelang maßgeblich mitbestimmten durfte.
Zeit meines Lebens bleibe ich ein politischer Mensch – denn das Interesse an der Politik hängt nicht von einem Mandat ab. Deshalb finden Sie hier nicht nur Archiviertes, sondern auch aktuelle Beiträge zum Geschehen in unserem Land und in der Welt.
Viel Spaß beim Stöbern und Lesen wünscht Ihnen,
Ihr Peter Gauweiler
Aktuelle Neuigkeiten
Der verdrängte Angriff auf unser Verfassungsgericht
Peter Gauweiler
Im Interview mit dem „Tagesspiegel“ warnte Andreas Voßkuhle, der frühere Präsident des Bundesverfassungsgerichts, unlängst vor einer Erosion des demokratischen Diskurses. „Die Verrohung im Netz hält unsere Gesellschaft auf Dauer nicht aus“, sagt er – und fordert rechtliche Konsequenzen bis hin zur Klarnamenpflicht. Das Interview ist ruhig, staatsmännisch, wohlüberlegt. Gerade deshalb fällt auf, was fehlt.
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Der Faustschlag als Kuss – Europas Dornröschenschlaf endet
Was derzeit als transatlantische Verstimmung beschrieben wird, ist in Wahrheit etwas anderes: Das amerikanische außenpolitische Strategiepapier ist keine Scheidungsurkunde von Europa, sondern von der woken Selbsttäuschung, die sich in Teilen des Kontinents zur Staatsideologie erhoben hat. Es wirkt wie ein Faustschlag – hart, unmissverständlich, verletzend. Doch gerade darin liegt seine paradoxe Qualität: Er könnte die Wirkung eines rettenden Dornröschen-Kusses entfalten.
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